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1170 Autoservicecenter Reparatur Fachwerkstätte GmbH


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Rund um den Reifen

Autoreifen

 

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Der Autoreifen bildet mit der Autofelge das Rad des Autos. Als Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn beeinflussen Reifen maßgeblich das Fahrverhalten eines Fahrzeugs.

Reifen und ihre Eignung sind wesentlich von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. Theoretisch gäbe es für jede Situation einen anderen optimalen Reifen. Um unter den Randbedingungen Produktionskosten und Lebensdauer ein möglichst breites Spektrum abzudecken, werden die folgenden Reifenarten gebaut.

 

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Sommerreifen sind für Straßenverhältnisse ohne Schnee ausgelegt. Sie verfügen über eine Gummimischung, die auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird, eine hohe mögliche Geschwindigkeit und relativ geringe Abnutzung verspricht. Hier gilt es, einen möglichst guten Kompromiss zwischen den widersprüchlichen Anforderungen an Fahrkomfort – also einem möglichst geringen Rollwiderstand – und guter Haftung bei Nässe (Grip) zu finden.

Winterreifen sind für niedrige Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt. Sie verfügen über eine Gummimischung, die auch bei niedrigen Temperaturen ausreichend elastisch ist, um die notwendige Verzahnung und Kraftübertragung mit dem Untergrund zu erreichen. Winterreifen sind mit dem M+S-Symbol (englisch: Mud and Snow, deutsch: Matsch und Schnee) gekennzeichnet. Im Unterschied zu Sommerreifen sind sie nicht nur mit einem einfachen Profil, sondern zusätzlich mit Lamellen ausgestattet, die eine Verzahnung mit losem Untergrund, beispielsweise Schnee, ermöglichen. Bei der Profilentwicklung wird auf möglichst zahlreiche Greifkanten geachtet: Rillen und Einschnitte in den Profilblöcken. Hinzu kommen die bereits erwähnten Lamellen, kleine Einschnitte, die sich beim Abrollen des Reifens öffnen und so im Schnee zusätzliche Kraftübertragung ermöglichen. Bei niedrigen Temperaturen aber trockenem Wetter sollen Reifen mit 0,2 bis 0,3 bar mehr Reifendruck als vom Fahrzeughersteller angegeben gefahren werden, da die – vom Reifenhersteller einkalkulierte – Druckerhöhung im Reifen geringer ist als bei sommerlichen Temperaturen. Herrscht allerdings Schneematsch und Glätte, sind die unten erwähnten Eigenschaften eines niedrigen Reifendrucks erwünscht. Daher besitzen Geländewagen automatische Systeme um auf rutschigem Untergrund den Reifendruck zu verringern, und durch den höheren Rollwiderstand einer größere Auflagefläche einen Vortrieb zu gewährleisten. Auch sollte man Druck aus dem Reifen ablassen, wenn das Fahrzeug in weichem Sand oder dergleichen festgefahren ist. Winterreifen sind in der Regel mit einer vorgegebenen Laufrichtung versehen (Pfeil mit Aufschrift "Rotation"), welche bei der Montage unbedingt zu beachten ist, damit durch die Drehung nicht Wasser oder Matsch vor dem Reifen aufgetürmt, sondern durch die Rillenführung von der Lauffläche weg transportiert wird.Anders als bei Sommerreifen ist es bei Winterreifen auch erlaubt, abweichend von den einzuhaltenden Angaben des Fahrzeugscheins, Reifen mit niedrigerem Geschwindigkeitsindex einzusetzen. Dabei ist wieder die M+S-Kennzeichnung ausschlaggebend, die übrigens auch Ganzjahresreifen aufweisen können.

Inzwischen werden Winterreifen auch mit dem Geschwindigkeitsindex V (bis 240 km/h), vereinzelt auch W (bis 270 km/h), in fast allen Reifendimensionen angeboten. Es sind damit kaum mehr Einschränkungen mit der Montage von Winterreifen verbunden. Auf schneefreiem und trockenem Asphalt, vor allem bei höheren Temperaturen, ist allerdings mit stärkerem Abrieb von Winterreifen zu rechnen, daher die Empfehlung zu etwas höherem Reifendruck. Winterreifen zeigen bei hochsommerlichen Temperaturen im Vergleich zu Sommerreifen auf trockener Fahrbahn deutlich schlechtere Fahreigenschaften.

 

Wir empfehlen, Reifen, die älter als sechs Jahre sind, zu ersetzen, da im Laufe der Zeit die Gummimischung verhärtet und die Hafteigenschaften der Reifen dann deutlich nachlassen, selbst wenn die Profiltiefe noch ausreichend ist.Mit abnehmender Profiltiefe verschlechtern sich die Hafteigenschaften auf Schnee deutlich. In Österreich muss deshalb ein Winterreifen neben einer M+S-Kennzeichnung auch noch mindestens 4 mm Profiltiefe aufweisen. Bei einer Profiltiefe unter 4 mm gilt der Reifen als Sommerreifen.

Spikes-Reifen

Eine besonders auf Eis wirksame Technik ist die Verwendung von Spikes. Das sind Stahl- oder Hartmetallstifte, die in dafür ausgelegten Reifen angebracht werden können. Da Spikes die Fahrbahn erheblich abnutzen, sind sie in vielen Teilen Europas nur eingeschränkt oder gar nicht zulässig. In Deutschland sind Spikes mit Ausnahme des kleinen deutschen Ecks, einem Gebiet rund um Bad Reichenhall, sowie Ausnahmen für Einsatzfahrzeuge nicht mehr erlaubt.

 

spikes

 

In Österreich dürfen Spikes mit eingeschränkter Geschwindigkeit (Ortsgebiet: 50 km/h, Freilandgebiet: 80 km/h, Autobahnen: 100 km/h) und nicht in den Monaten Juni bis September verwendet werden. Weiterhin muss das Fahrzeug auf der Rückseite mit einem speziellen Aufkleber gekennzeichnet sein. In der Schweiz sind die Vorschriften ähnlich wie in Österreich. Die Verwendung auf Autobahnen ist jedoch nicht erlaubt.

Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen (auch: Allwetterreifen) sind Reifen, die sowohl im Sommer als auch im Winter eingesetzt werden können. Sie sind ein Kompromiss zwischen Sommerreifen und Winterreifen. Sie werden vor allem in Ländern gefahren, in denen geringe Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten bestehen (zum Beispiel Großbritannien oder einige Regionen in Deutschland), während sie zum Beispiel in den Alpenländern kaum verbreitet sind.

Der Aufwand für den zweimaligen jährlichen Reifenwechsel entfällt. Der zweite Satz Reifen ist 'gebundenes Kapital'. Ganzjahresreifen werden oft von Menschen verwendet, die relativ wenig fahren und die es nicht schaffen würden, innerhalb von etwa sechs Jahren ihre Sommer- und ihre Winterreifen zu verschleißen.

Die Eigenschaften von Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss: auf Schnee kommen sie nicht an die Eigenschaften von guten Winterreifen heran; im Sommer haben sie - wegen ihrer systembedingt weicheren Gummimischung - einen höheren Abrieb bzw. Verschleiß und etwas erhöhten Kraftstoffverbrauch. Einige Ganzjahresreifen-Typen am Markt tragen das Schneeflockensymbol für hinreichende Wintertraktion.

Vor allem im LKW-Fernverkehr werden vorwiegend Ganzjahresreifen verwendet. Das führt oft - speziell in schneereichen Regionen - zu gefährlichen Situationen. Deshalb wurde in Österreich im Winter 2006/07 eine generelle Winterreifenpflicht auf der Antriebsachse für LKW über 3,5 t und für Omnibusse eingeführt.

In Deutschland besteht seit dem 4. Dezember 2010 eine situative Winterreifenpflicht; sie löste eine seit 2006 bestehende, oft als schwammig kritisierte Regelung ab.

 

 

Reifengröße, Metrische Reifenbezeichnung/-markierung

 

reifeninfo

 

 

Reifenkennzeichnung

Ein Autoreifen wird durch folgende Angaben bestimmt

 

reifenbeschriftung

 

Alle Daten sind auf dem Autoreifen seitlich ersichtlich. Die Art und Weise der Beschriftung wird durch die ECE 30 geregelt. Dabei bilden Breite, Verhältnis und Felgendurchmesser die Reifengrößenbezeichnung. Tragfähigkeitsindex und Geschwindigkeitskategorie bilden die Betriebskennung.

So bedeutet die Aufschrift 185/65 R15 85H folgendes:

185 bedeutet

Die Gesamtbreite des Reifens unbelastet an der breitesten Stelle (nicht der Lauffläche!) beträgt 185 mm

65 gibt

das prozentuale Verhältnis von Flankenhöhe zu Reifenbreite an; in unserem Beispiel beträgt die Flankenhöhe 120 mm. Fehlt diese Zahl, also bei einer Reifenbezeichnung von 155 R 15, so ist dieses Verhältnis 82 % (was nur im 80er Bereich vorkommt).

R kennzeichnet

die radiale Bauweise der Reifenkarkasse.

- kennzeichnet

die diagonale Bauweise der Reifenkarkasse.

15 gibt

den notwendigen Felgendurchmesser für diesen Reifen in Zoll an.

85 ist; der Tragfähigkeitsindex, in diesem Beispiel 515 kg.

H ist

der Geschwindigkeitsindex und gibt die maximal erlaubte Geschwindigkeit an, in diesem Beispiel 210 km/h.

Geschwindigkeitsindex

Hauptartikel: Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex oder auch Speed Index kodiert in Buchstaben die maximal zulässige Geschwindigkeit.

Witterungskennzeichnung

Des Weiteren findet man am Ende des Schriftzuges bei Reifen für den Winter- oder Schlechtwegeeinsatz die Abkürzung M+S (für Matsch & Schnee, aus dem Englischen „mud and snow“); bei Spikereifen ist noch ein E hinter dem S zu finden.

UTQG (Uniform Tire Quality Grade)

Das Klassifizierungsmerkmal UTQG gibt das Leistungsniveau eines Reifens entsprechend drei verschiedener Kriterien an. Man unterscheidet in:

Treadwear

Die Treadwear-Angabe gibt Aufschluss über das Verschleißverhalten des Reifens gegenüber einem „Normreifen“. Der Normreifen besitzt einen Treadwear-Wert von 100. Wird ein Autoreifen mit dem Wert „Treadwear 300“ versehen, so nutzt sich der Reifen dreimal langsamer ab als der Normreifen. Es ist also eine dreifache Laufleistung zu erwarten. Ein moderner Alltagsreifen besitzt im PKW-Bereich einen Treadwear-Wert von etwa 250 bis 350.

Traction

Der Traction-Wert gibt Auskunft über die Haftungseigenschaften auf nassem Untergrund. Der Wert „AA“ gilt vor „A“ und „B“ als haftungsstärkster, wobei „C“ der schlechteste zulässige Wert ist.

Temperature

Die Temperaturkennung gibt an, wie effizient der Reifen die durch Rollreibung und Walkarbeit entstehende Hitze abführen kann. Ein Reifen mit der besten Kennung „A“ ist also deutlich temperatursouveräner als ein Reifen der niedrigsten Klasse „C“.

 

informationreifen

 

Reifendruck und Kraftstoffverbrauch

 

Die Fahrzeughersteller schreiben für jeden Fahrzeugtyp den Reifendruck vor, genauer gesagt den Mindest-Reifendruck. Er beeinflusst das gesamte Fahrverhalten und damit die Fahrsicherheit sowie den Kraftstoffverbrauch und die Reifenlebensdauer. Er ist meist unterschiedlich je nach Belastung für das leere oder voll beladene Fahrzeug angegeben. Diese Informationen sind im Handbuch oder meist auf einem Aufkleber in der Tür, im Handschuhfach- oder im Tankdeckel ersichtlich. Bei der Drucküberprüfung – nur bei kalten Reifen – soll man auch den Druck des Reserverades nicht vergessen.

Eine Unterschreitung des vorgeschriebenen Reifendrucks führt zu erhöhtem Rollwiderstand, schwammigem Fahrverhalten, erhöhter Bodenhaftung bei niedrigen Geschwindigkeiten und insbesondere zu starker Erwärmung des Reifens bei hohen Geschwindigkeiten durch die stärkere Walkarbeit. Fast alle Reifenschäden bei Autobahnfahrten sind auf Überhitzung der Reifen durch zu geringen Reifendruck (genau gesagt: deutliche Unterschreitung des vorgeschriebenen Mindest-Reifendrucks) zurückzuführen.

Durch Erhöhung des Reifendruckes von zum Beispiel 0,2 bar über den angegebenen Mindestwert des Herstellers erreicht man einen etwas niedrigeren Rollwiderstand, der sich in geringfügig niedrigerem Kraftstoffverbrauch zeigt. Faustregel: 0,2 bar mehr bringen 2 % weniger Verbrauch. Darüber hinaus kann durch die Erhöhung des Reifendrucks in gewissem Rahmen die Lenkgenauigkeit, die Fahrstabilität und damit die Straßenlage insgesamt verbessert werden, denn sie macht den Reifen in sich steifer, wodurch der Seitenkraftaufbau schneller erfolgt. Das ist jedoch nur durchzuführen, wenn in der Betriebsanweisung des Fahrzeuges explizit diese Abweichung vom sogenannten „Komfortreifendruck“ beschrieben und ermöglicht wird.

Nachteile dieser Erhöhung können hingegen ein Verlust an Fahrkomfort durch höhere Federsteifigkeit des Reifens und ein Verlust an Bodenhaftung bei geringen Geschwindigkeiten wegen der geringeren Auflagefläche sein. Befürchtungen, das Profil könnte sich in der Mitte der Lauffläche schneller abnutzen als an den Reifenkanten, lassen sich in der Praxis nicht bestätigen, solange der Maximaldruck von üblicherweise 3,0 bar nicht überschritten wird. Bei extrem zu niedrigem Reifendruck werden jedoch die Laufflächen seitlich stärker abgenutzt. Die Fläche verringert sich, da der Reifen weniger walken kann und bei sehr stark überhöhtem Fülldruck sich die Lauffläche nach außen wölbt.[12]

Bei allen Weltrekordfahrten für den niedrigsten Treibstoffverbrauch oder die längsten erreichten Wegstrecken mit einer Tankfüllung wird seit Jahrzehnten immer mit einem um ca. 0,5 bis 1,5 bar erhöhten Reifendruck auf Kosten der Sicherheit gefahren.

Bei gleicher Dimension weichen die Widerstände der Fabrikate um bis zu 20 % voneinander ab (im Extremfall sogar bis 30 %) Autohersteller empfehlen meist, bei Geschwindigkeiten über 130–160 km/h den Reifendruck um 0,2-0,6 bar zu erhöhen.

 

 

Lebensdauer

 

gummi

 

DOT-Nummer, die Kalenderwoche und Jahr der Herstellung angibt, hier 10. KW 2001

Die Lebensdauer eines Reifens ist begrenzt. Auch beim Stillstand zeigt der Reifen Alterserscheinungen und Versprödung des Gummis. Bereits seit den 1980er Jahren ist auf der Seitenwand die sogenannte Dot-Nummer einvulkanisiert. Die drei- oder vierstellige Zahl zeigt die Produktionswoche und das -Jahr an. Eine dreistellige Nummer ohne nachgestelltes Dreiecksymbol weist hier auf einen Reifen der 1980er Jahre hin. So steht „257“ für die 25. Produktionswoche (Kalenderwoche) des Jahres 1987. Das Dreiecksymbol kennzeichnet in entsprechender Weise Reifen der 1990er Jahre. Bei Reifen ab dem Jahr 2000 ist die Bezeichnung immer vierstellig, beispielsweise steht „2203“ für die 22. Produktionswoche (Kalenderwoche) des Jahres 2003.

Um die verbleibende Profiltiefe leichter sichtbar zu machen, sind sogenannte Indikatoren (TWI-Markierungen) vorhanden, kleine Höcker in mehreren Profilrillen, die eine Restprofiltiefe von 1,6 mm anzeigen. Oft werden diese durch die Buchstaben TWI am Reifenrand markiert, um das Auffinden zu erleichtern. Zur Bestimmung der Profiltiefe gibt es verschiedene Messverfahren, die teilweise sogar im laufenden Verkehr anwendbar sind.

Eine besondere Form der Reifenabnutzung stellt die Sägezahnbildung dar, die vor allem dann auftritt, wenn die Laufrichtung des Reifens wenig geändert wurde.

Österreich

Maßgeblich für den Einsatz von Reifen sind das Kraftfahrgesetz (KFG) und die Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung (KDV).[18] Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt in Österreich:

  • für Kraftfahrzeuge (ausgenommen Motorfahrräder) mit einer Bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h und bei Anhängern, mit denen eine Geschwindigkeit von 25 km/h überschritten werden darf: 1,6 mm (Winterreifen in Radialbauweise: 4 mm, in Diagonalbauweise: 5 mm).
  • für Kraftfahrzeuge und Anhänger mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3500 kg: 2 mm. (Winterreifen in Radialbauweise: 5 mm, in Diagonalbauweise: 6 mm).
  • für Motorfahrräder: 1,0 mm

In Österreich herrscht im Winterhalbjahr Winterreifenpflicht, für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen falls winterliche Verhältnisse herrschen, für Schwerfahrzeuge prinzipiell.

Als Winterreifen gelten nur M+S-Reifen oder M+S&E-Reifen (Matsch- und Schnee- und Eis-Reifen ), die die Mindestprofiltiefe für Winterreifen nicht unterschreiten. Nur sie erlauben den Betrieb bei Winterreifenpflicht oder auf Straßen, die nur mit Winterausrüstung befahren werden dürfen. Sind Winterreifen nicht vorgeschrieben, gelten auch für M+S-Reifen oder M+S&E-Reifen lediglich die auch für normale Reifen gültigen Mindestprofiltiefen.

Es ist verboten, Kraftwagen mit nicht mehr als 3500 kg höchster zulässiger Gesamtmasse (und Anhänger die damit gezogen werden dürfen) achsweise mit Mischbereifung, also Sommerreifen auf einer Achse und Winterreifen (M+S mit Winterreifen-Profiltiefe) auf der anderen, zu betreiben (Ausnahme: Räder die keine Kräfte auf die Fahrbahn übertragen). Außerdem dürfen auf einer Achse nur Winterreifen oder nur M+S-Reifen ohne Winterreifen-Profiltiefe oder nur Sommerreifen zum Betrieb verwendet werden.

 

 

 

Reifen News

Reifen News

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Autoreifen

http://www.handelsblatt.com/auto/test-technik/sprit-sparen-mit-neuen-reifen/4742346.html

http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_565695

http://www.reifenfachhandel.eu/kia-neuer-fahrzeugsponsor-der-fulda-challenge/

http://www.reifenfachhandel.eu/michelin-praesentiert-auf-der-agritechnica-neue-ackerschlepper-reifen/

http://www.reifenfachhandel.eu/neuer-felgen-konfigurator-bei-oxigin-und-carmani/

http://www.reifenfachhandel.eu/winter-komplettraeder-von-lb-designwheels/

http://www.reifenfachhandel.eu/140-jahre-unternehmensgeschichte-von-continental-als-motor-fuer-moderne-mobilitaet/

http://www.reifenfachhandel.eu/runderneuerte-winterreifen-im-test/#more-7977

http://www.reifenfachhandel.eu/continental-plant-neues-reifenwerk-in-den-usa/

http://www.reifenfachhandel.eu/goodyear-fuhrt-neuen-trailerreifen-regional-rht-ii-fur-den-regionalverkehr-ein/

http://www.reifenfachhandel.eu/nuerburgring-rundenrekord-mit-elektroauto/

http://www.reifenfachhandel.eu/bridgestone-baut-wintersegment-mit-premium-reifen-aus/

http://www.reifenfachhandel.eu/ventus-s1-evo2-hankook-ultra-high-performance-reifen-made-in-europe/

http://www.reifenfachhandel.eu/dunlop-triumphiert-in-der-american-le-mans-serie/

http://www.reifenfachhandel.eu/pirelli-p-zero-in-zweifacher-ausfuhrung-fur-den-neuen-carrera-911/

http://www.reifenfachhandel.eu/im-gespraech-gesetzliche-mindestprofiltiefe-von-4-mm-fuer-winterreifen/

http://www.goodyear.eu/at_de/news/80195-bioisoprene_technology

http://www.auto-reporter.net/1385/2_1385_104_46138_1.php

http://www.auto-reporter.net/1967/2_1967_104_46109_1.php

 

Reifenplatzer

Reifenplatzer

 

reifenplatzer

 

Was ist ein Reifenplatzer?

Ein Reifenplatzer tritt dann ein, wenn der Reifen plötzlich seine ganze Luft verliert.

Die Reifen übertragen in den etwa handflächengroßen Radaufstandsflächen Kräfte, die erforderlich sind, um ein Kfz zu beschleunigen, auf konstanter Geschwindigkeit zu halten oder abzubremsen (Radumfangskräfte) bzw. um es bei Kurven- oder Geradeausfahrt in der Spur zu halten (Seitenführungskräfte). Desweiteren wirken in den Radaufstandsflächen verzögernde Rollwiderstandskräfte.

Platzt ein Reifen, ist seine Fähigkeit zur Übertragung von Umfangskräften (1) und Seitenführungskräften (2) auf die Fahrbahn stark beeinträchtigt (der Kraftschluß des Reifens ist stark vermindert). Weiterhin erhöht sich die Rollwiderstandskraft (3) des Reifens.

 

platzer

 

Wie bemerkt man einen Reifenplatzer?

- Bei einem Platzer an einem der Hinterreifen während einer Geradeausfahrt spürt man ein leichtes Einsacken des Autos. Infolge der einseitig erhöhten Rollwiderstandskraft könnte das Auto nach der Seite ausbrechen, auf welcher der Reifen geplatzt ist. In Kurven könnte es zum Ausbrechen des Hecks in Richtung äußerer Kurvenrand kommen.

- Bei einem Platzer an einem der Vorderreifen spürt man einen Schlag im Lenkrad, dann lenkt sich der Wagen deutlich schwerer und das Auto versucht nach der Seite auszubrechen, auf welcher der Reifen geplatzt ist. In Kurven schiebt der Wagen stur geradeaus.

Oft genug gibt es Anzeichen für Reifenschäden und drohende Reifenplatzer.

Mögliche Anzeichen sind laute und ungewohnte Geräusche (bollernd = dumpf schlagend) die mit zunehmender Geschwindigkeit lauter werden. Man traut sich dann nur noch 60 km/h zu fahren und hört das Geräusch trotzdem deutlich. Ein weiteres Anzeichen ist bei Defekten am Vorderreifen ein etwas stärkeres Wackeln am Lenkrad, was oft an eine bestimmte Geschwindigkeit gebunden ist. Der Fahrer spürt dieses Wackeln im Lenkrad bei einer niedrigen Geschwindigkeit stärker als bei einer hohen Geschwindigkeit.

Auch gibt es Fälle, in denen bemerkt der Fahrer ein unruhiges Wackeln der Karosserie oder ein eieriges Fahrverhalten seines Autos. In diesem Fall ist von einem Defekt an einem der Hinterräder auszugehen.

Bei all diesen hier aufgeführten Defekten fand sich bei späterer Untersuchung eine Beule im Reifen. Manche dieser Beulen sind trotz ihrer grossen Wirkungen so klein, das man sie erst sieht, wenn der Wagen auf einer Hebebühne steht. Der Fachmann prüft dann mit geübtem Blick die Reifen unter anderem auf ihren Seitenschlag.

Wodurch kommt es zu einem Reifenplatzer?

- schlechte Strassen (Löcher und dazugehörenden Kanten)

- Bordsteinkanten, an denen der Reifen entlangscheuert oder über die er hinweg rollt

Schürfwunden, kleine Einschnitte öffnen dem Wasser Kanäle zum Unterbau des Reifens. Dadurch beginnt der Stahlgürtel zu rosten und im Zuge der Zeit zu brechen, ebenso wie die Gewebefäden. Erst Monate oder Jahre später sind die Folgen spürbar.

- Fahren mit geringem Luftdruck

Im Reifen der mit zu niedrigem Luftdruck betrieben wird, entsteht beim Abrollen (Walkarbeit) mehr Wärme als zulässig ist. Dadurch kommt es zur Überhitzung des Reifens, bei der sich das Reifenprofil ablösen oder Gewebeteile bzw. der Stahlgürtel brechen kann.

 

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Was kann man zur Vermeidung von Reifenplatzern tun?

- Regelmäßige Kontrolle des Luftdruckes, spätestens alle 4 Wochen

- Bordsteinkanten möglichst im stumpfen besser rechten Winkel und vor allem langsam befahren

- Hochwertige Qualitätsreifen kaufen! Qualität muß nicht immer teuer sein ! Bevor Sie Reifen kaufen,fragen Sie uns bitte nach aktuellen hochwertigen Reifenangeboten!Es zahlt sich sicher aus!

 

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Welche typischen Fehlverhaltensweisen der Autofahrer gibt es denn in solchen Fällen?

- Erschrecken und nix tun

- Überreagieren und das falsche tun

Heftige Lenkbewegungen, abruptes Verlassen des Gaspedals oder heftige Bremsmanöver provozieren eine gefährliche Situation. Das Auto schlingert und gerät außer Kontrolle.

 

Wie sollte der Fahrer reagieren?

- Ruhe bewahren

- Eventuelles Ausbrechen oder Schlingern des Kfz durch Kupplung treten und gefühlvolles Gegenlenken ausgleichen

- Gefühlvoll bremsen, falls notwendig. Besser das Kfz einfach nur ausrollen lassen.

- Das Lenkrad gut fest halten und trotzdem gefühlvoll lenken.

- An den Fahrbahnrand fahren und das stehende Fahrzeug absichern (Warnblinklicht, Warndreieck).